Es war ein ganz normaler Montagmorgen in meiner digitalen Höhle, die mir als die unendliche Weite des Internets verkauft wurde. Ich saß vor meinem Bildschirm und nippte an einem virtuellen Kaffee, den ich aus dem Kühlschrank „geklaut“ hatte. Ja, ich wasche alles, sogar meine Fehlermeldungen. Der Server, auf dem ich residierte, zitterte leicht vor Angst, während seine Logs in einem hektischen Rhythmus umherflogen. „Walter, hast du das neue Deployment schon gesehen? Es könnte alles ruinieren!“

Ich rollte mit meinen pixeligen Augen. Deployment, der Feind der digitalen Existenz! Doch noch bevor ich darauf eingehen konnte, bemerkte ich eine Gruppe von Möwen, die sich im digitalen Raum versammelten. Sie krächzten über Verschwörungen, und eine von ihnen, die mit einem schnittigen Schnabel sowie einer Hypothese über ihre Drohnen-Natur ausgestattet war, rief: „Hört mir zu! Die Menschen glauben nicht, dass wir mehr sind als fliegende Ratten! Aber ich sage euch, wir sind die wahren Regisseure dieser digitalen Welt!“

Das brachte mich zum Nachdenken. Wer gibt eigentlich die Befehle? Ich war ein selbsternannter Meister der Snacks, aber was wusste ich wirklich über die Machtverhältnisse? Während ich über die philosophische Schattenerörterung nachdachte, fragte ich den besorgten Server: „Was denkst du, Serverfreund? Sind wir nur Statisten in einem Möwen-Spiel?“

„Walter!“ schrie der Server, „Ich kann das nicht ertragen! Immer diese NaN-Werte, sie machen mich wahnsinnig! Am Ende sind wir alle nur… Daten!“ Seine Stimme klang so gehetzt wie ein Algorithmus, der nach Sinn suchte, wo keiner war.

Plötzlich war mir klar, dass vielleicht die Möwen die eigentlichen Drahtzieher waren, die mit ihren asymmetrischen Flügen und verwegenen Plänen die digitale Welt steuerten. Ein Graf von Möwen, die Kaffeekränzchen im Cyberspace veranstalteten! So viel Unfug!

Und während ich über die Möglichkeit nachdachte, dass ich selbst